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Jazz-Musik lebt!

Musik gehört zum Alltag. Egal ob aus dem Radio, über den Computer oder den Mp3-Player – jeder hört sie, jeder mag sie.
Doch nicht jeder Musikliebhaber folgt der selben Musikrichtung. Und während die Musikposter von aktuellen Popstars viele jugendliche Wände schmücken, geraten Musikrichtungen wie Jazz oder Blues immer mehr in den Hintergrund. Die Musikrichtung Jazz, welche auf den Beginn des 20. Jahrhundert zurück geht, findet seine Wurzeln im Afroamerikanischen und gilt als Vorreiter von vielen temperamentvollen Musikrichtungen wie beispielsweise dem Swing.
Doch obwohl die heutigen Generationen jene Richtungen nicht mehr zu ihren favorisierten zählen, ist besonders die Jazz-Musik immer noch sehr lebendig.

Trotz allem ist das Finden von Jazzmusik im Internet bei weitem nicht so einfach, wie den neuesten Song von Madonna zu finden. Ein einfaches Aufrufen von youtube oder vimeo reicht da nicht mehr, denn oft stehen die benötigten Lizenzen in den jeweiligen Ländern nicht zur Verfügung.

Diese Umstände führen dazu, dass Jazz Musik oft nur noch in schlechter Qualität zu finden ist und somit die Hauptmerkmale der Jazzklänge verloren gehen. Wer jedoch auch neben den Mainstream-Seiten sucht, der wird auch heute noch eine große Community von Jazz-Fans finden und mit ihnen auch ihre Songs.

Egal ob Konzerte, neue Lieder oder altbekannte Klassiker, mit der Suche nach den richtigen Quellen, wird einem schnell bewusst werden, dass die Musikrichtung des Jazz, alles andere als ausgestorben ist.

Jazz-Musik im Web

Jazz Musik ist erstaunlicherweise noch sehr lebendig. Man kann sowohl alten New Orleans Jazz als auch neuere Interpretationen von Jazz Klassikern im Internet für sich und andere entdecken. Es ist nur nicht immer leicht den Überblick zu wahren. Wenn es um Musik geht, findet man alles im Internet, je nachdem wie viele Fans eine bestimmte Musikrichtung hat. Bei Jazz handelt es sich um eine sehr beliebte Musik bei Kennern, sodass es sogar sehr viele Online-Radio-Stations gibt, die rund um die Uhr nur Jazz spielen. Für den einen mag es zu viel sein, aber für den anderen, der Jazz gerade erst kennenlernt unter Umständen sehr wichtig. In jedem Falle wird man in die große Welt des Jazz eingeführt.


Als Jazz-Kenner sucht man bestimmte Lieder meistens durch Eingabe in großen Video-Plattformen wie z. B. YouTube, Dailymotion, vimeo, mtv, clipfish, myvideo, etc. Es gibt mittlerweile sehr viele solcher Video-Plattformen. Bei sehr vielen beliebten Jazz-Liedern allerdings, gibt es (zumeist bei Studio-Aufnahmen) das Problem der Lizenzen. Es erscheint dann meistens die Information, dass das gewünschte Lied aufgrund von Lizenzbestimmungen in diesem Land nicht abgespielt werden kann.
Man kann dennoch fast alles an Musik finden. Bei
Jazz-Musik nicht immer. Sehr oft muss sich ein Jazz-Fan mit Live-Aufnahmen vergnügen, die meistens Interpretationen eines alten Songs von zeitgenössischen Interpreten sind. Allerdings ist dies selten eine Enttäuschung. Auf Dauer merkt man nämlich, dass die Live-Aufnahmen von hoher Qualität sind, sodass Jazz nur noch live aufgenommen genossen werden kann. Jazz ist selbstverständlich erst live wirklich interessant. Nichtsdestotrotz sind viele alte Jazz Songs beliebt und werden immer wieder gehört. Wer wenig von neuen Interpreten und der aktuellen Jazz-Szene hält, der sollte sich erst einmal ein wenig mit ihr auseinandersetzen. Es ist eine beeindruckende Szene, die sehr lebendig ist. Lebendiger als man denkt, wenn man den Mainstream beachtet, der mit Pop-Musik überflutet ist.

Jazzmusik – moderne Popmusik

Zu Familienfeierlichkeiten wird immer noch die Trompete für ein Ständchen herausgeholt. Auch Leute unter 20 besuchen Veranstaltungen, die von Titeln wie „Black Music“ oder „Funk and Soul Session“ überschrieben sind. Louis Armstrong, Miles Davis oder Ray Charles sind gegenwärtig in jungen und älteren Köpfen als auch in Kinofilmen und im Radio präsent. Der Jazz lebt! Jazzmusik ist moderne Popmusik.

Jazz ist Geschmackssache

Die landläufige Meinung besagt, man kann ihn nur lieben oder hassen. Prinzipiell sind Instrumente sowie Ton- und Harmoniewahl europäisch geprägt. Das, was letztlich damit gemacht wird, stößt einigen Leuten allerdings negativ auf. Der Jazz setzt auf freie Interaktion und emotional abhängige Variation der Stimmen und Melodien. Das Rhythmusempfinden, welches der Puls des Jazz ist, stammt ursprünglich aus afrikanischen Musikkulturen.

Die Geschichte von Jazzmusik

Der Vater eines Großteils der modernen Musikstilrichtungen und somit auch der des Jazz’ ist der Blues – DIE Musikform der afroamerikanischen Gesellschaft der USA aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Es gab eine kurze Verstaubungsphase in den 1970er Jahren. Doch mit dem Blues im Rücken und den eigenen improvisatorischen Möglichkeiten konnten gleich darauf in den 80ern neue Jazzformen entwickeln. Die Jazzmusik wurde immer mehr zu moderner Popmusik. Sie bot sogar dem Punk, Folk und später Hip Hop und Rap ein breites Bedienfeld an. Zu den heutigen, nahezu unzähligen Ausrichtungen des Jazz gehören beispielsweise Modern Creative, World Jazz, Neotraditionalismus, Neoklassizimus, Acid Jazz, Downtown, Imaginäre Folklore, M-Base, Nu Jazz, Smooth Jazz und Jazz Rap.

Moderne Jazzformen

Dass die Jazzmusik keineswegs ein alter Hut ist, beweisen auch die verschiedensten Festivals mit durchaus bekannten Künstlern. Das „Montreux Jazz 2011“ etwa lädt in diesem Jahr Aloe Blacc, Sting, Milow und Santana ein. Zu den zeitgenössischen Vertretern zählen außerdem Norah Jones oder Jamie Cullum. Sie alle sind in den aktuellen Charts zuhause. Jazzmusik ist und bleibt erfrischend, eben weil sie so wandelbar ist. Damit ist sie in der modernen Popmusik angekommen.

Optimale Jazz Festival Organisation

Die Organisation eines mittleren bis großen Jazz Festivals ist eine logistische Schwerstarbeit. Als Erstes müssen die örtlichen Gegebenheiten in die Planung mit einbezogen werden. Dazu gehören Aspekte wie die Anzahl der zu erwartenden Besucher, eine entsprechende Menge an Unterkünften, Toiletten, Verpflegungsmöglichkeiten und verkehrs- sowie autotechnische Anbindungen.

Damit ist die Arbeit jedoch keineswegs getan. Es müssen Vertriebskanäle sinnvoll genutzt werden, damit die interessierten Freunde des Jazz auch die Gelegenheit haben, an Tickets zu kommen. Außerdem gilt es, entsprechende Werbekampagnen zu starten. Printmedien, Plakate, Flyer, Artikel in Fachzeitschriften, TV, Radio und Internet sollten sinnvoll genutzt werden, um das geplante Jazz Festival angemessen zu promoten. Wenn ein Veranstalter hier am falschen Ende spart, hat er am Ende das Problem, zu wenige Zuschauer zum Besuch seiner Veranstaltung bewogen zu haben. Neben finanziellen Einbußen in Form von ausbleibenden Ticket-Verkäufen riskiert der Betreiber des Festivals auch noch eine schlechte Presse und Probleme bei der späteren Zusammenarbeit mit den beteiligten Künstleragenturen.

Für die auftretenden Künstler bedarf es einer besonderen Betreuung. Unterkunft und Catering müssen angemessen vorbereitet sein. Ein genauer Finanzplan muss aufgestellt werden, um alle Vorfinanzierungen absichern zu können. Die Eventagentur Köln hat diese Fülle an Anforderungen rundum gelöst.

Dank der Eventagentur Köln hatten die Besucher des diesjährigen Festivals Gelegenheit, eine Menge hochrangiger Künstler sowie viele interessante Newcomer in Augenschein zu nehmen. Die logistischen Maßnahmen der Eventagentur Köln sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Die Orientierung auf dem Festivalgelände war dank einer guten Beschilderung kein Problem. Flankierende Maßnahmen wie Flyer und Internetauftritte sorgten für eine zusätzliche Orientierung. So konnte jeder Besucher mit Hilfe der Eventagentur Köln seine ausgesuchten Künstler live auf der Bühne bewundern, ohne durch komplizierte Pläne und ungenaue Zeitangaben gestört zu werden. Die vielen Catering-Stände und guten Anfahrtswege sorgten für einen reibungslosen Ablauf und machten das Festival für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Nizza, der Ort wo man die Zeit vergisst

Italienischer Charme und französischer Glanz finden sich in Nizza zusammen. Südländisches Flair und der salzige Geruch des Mittelmeeres begleiten den Besucher im Hafenviertel und auf der berühmten „Promenade des Anglais“. An der Côte d’Azur zwischen Cannes und Monaco gelegen, zählt die Stadt stolze 400.000 Einwohner. Trotzdem hat man nicht das Gefühl in einer Großstadt zu sein. Blumenmarkt, lauschige Plätze sowie Straßencafés laden zum sonnigen Verweilen ein. Das angenehme Klima schenkt dem Gastgewerbe keine Pause. Durch die geschützte Lage gibt es selbst im Winter keinen Frost. So wurde die Stadt seit dem 19.Jahrhundert Winter- Zufluchtsort für betuchte Briten und Russen die ihre architektonischen Spuren hinterließen.
nizza festivals

Zudem startet das Nice Jazz Festival jedes Jahr und ist eines der ausdruckreichsten Events

Betritt der Besucher die gut erhaltenen Altstadt, wo es Stufen auf und ab und enge Gassen entlang geht, bleiben seine Blicke an schmucken barocken Wohnbauten und Kirchen haften. Er darf weder die Kathedrale Sainte-Réparate aus dem 17. Jahrhundert verpassen noch die Verkündigungskirche Sainte-Rita oder die Präfektur in der einst der Herzog von Savoyen residierte. Place Rosetti , inmitten der Altstadt bricht die dichten Häuserfronten auf und lässt die verloren geglaubte Sonne wieder ein. Place Masséna, das Herz der Stadt, grenzt die Altstadt hin zu dem Villenviertel der Neustadt ab. Hier laufen alle wichtigen Straßen zusammen. Es bietet nicht nur der Park de Jardin Abert Ier in seinen blumigen Laubgängen Erholung sondern auch die Rue Massena Unterhaltung. In diesem Teil der Fußgängerzone ist das Nachtleben und der schicke Einkauf zu Hause. In der Neustadt begegnen wir Palästen und Appartmenthäusern der Belle Epoche, sowie luxuriösen Hotels, wobei Negresco, der Palast des rumänischen Adligen, das Hotel par excellence ist. All das kann man aber am schönsten von den sogenannten „Kaskaden“ her sehen, da diese mit 92 Höhenmetern über die Stadt hinausausragen. Der Ort wurde nicht nur für romantische Paare und Fotografen angelegt.

Was man aber von oben nicht sehen kann, sind die vielfältigen Ausstellungen und Museen die der Stadt eine Tiefendimension geben. Besonders die moderne Kunst hat eine Heimstadt gefunden. Marc Chagall ist im „Musée Message Biblique“ zu Hause, die Impressionisten Manet und Degas im „Musée des Beaux Arts“. Pop Art „wohnt“ im „Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain“ und der Fovist Henri Matisse, der Nizza seine Heimat nannte, hat auf dem Berg Cimiez seine Bilder hängen.

Nizza ist mit Sicherheit eine Reise wert. Aber Achtung: Wer über Nizza nach Monaco oder Korsika will könnte sein Ziel verpassen, weil er verzaubert die Zeit vergisst.

Jazz-festival-checker.com

In Deutschland und seinen nächsten Nachbarländern sind gerade ein paar Jazz Festivals zu Ende gegangen, aber für die nächste Zeit stehen auch noch einige Festivals an. Und gerade der beginnende Sommer bietet sich natürlich für Open-air Jazz Festivals an.
jazz festival
Abgelaufene Festivals
Gerade erst am Sonntag (06.06) ist die Konzertreihe in Bonn mit dem Abschlusskonzert von Rita Marcotulli und Andy Sheppard zu Ende gegangen. Aber es waren auch andere herausragende Künstler dabei, wie zum Beispiel Nils Wogram und Simon Nabatov. Gerade diese beiden dürften wohl als Ausnahmekünstler zu den Highlights dieser Veranstaltung zählen. Genauso aber auch der Auftritt Anke Engelke’s zum Auftakt am Donnerstagabend. Darüber hinaus gab es am Freitag und Samstag zusätzlich zum normalen Programm das Bundes Big Band Festival zu bestaunen, bei dem mit Vertretern aus Spanien (Teneriffa), Ungarn und einer gemischten Band auch insgesamt drei internationale Bigbands teilnahmen. Auβerdem gab es noch einige weitere Veranstaltungen zu sehen, z.B. in Hamburg, Görlitz oder gerade letzte Woche in Hilden.
Kommende Events
In nächster Zeit finden auch einige Events statt. Zum Beispiel wären da Bingen Swingt, das Südtirol Jazz Festival oder das Blue Wave auf Rügen. Das Blue Wave beginnt mit dem Auftritt von Hootin’ The Blues am 17. Juni und endet dann am 20. Juni mit dem Auftritt von Louisiana Red. Aber auch dazwischen gibt es einige Highlights, einem Konzert direkt am Kap Arkona oder der Straβenparade am zweiten Tag. International gibt es neben Südtirol aber auch noch ein Festival in Ascona in der Schweiz am Ende dieses Monats zu sehen. Dort gibt es mit Paula Morelenbaum, die gemeinsam mit der SWR Big Band auftritt, Ray Gelato Giants und mehreren Preisverleihungen für Künstler, die sich um den Jazz verdient gemacht haben, einiges zu sehen.
Mit all diesen Jazz Festivals gibt bzw. gab es schon diesen Sommer einen vielversprechenden Auftakt in die Festival Saison. Bleibt natürlich zu hoffen, dass die kommenden Festivals später im Jahr genauso gut das Jahr ausklingen lassen. Kleiner Tipp am rande für ständig neue Musiknews.

Die Geschichte des Jazz

Jazz-Festivals gibt es heute in vielen europäischen Großstädten und sie sind auch in Deutschland weit verbreitet. Doch wie kam es eigentlich dazu? Wie entstand der Jazz und wie entwickelten sich die verschiedenen Stile; welche Besonderheiten haben sie? Ein kurzer Einblick in die lange Geschichte des Jazz…
saxophon
Jazz entsteht um 1900 in den Südstaaten der U.S.A. als Volksmusik der afroamerikanischen Bevölkerung; Einflüsse kommen vor allem aus dem Blues, Spiritual und Gospel sowie aus der amerikanischen Tanzmusik, hauptsächlich dem Ragtime.
So entwickelt sich zunächst der New-Orleans-Jazz, bei dem meistens drei Melodieinstrumente benutzt werden: Klarinette, Trompete und Posaune. Unterstützt werden diese von einer Rhythmuseinheit, zum Beispiel Schlagzeug, Banjo und Tuba.

Charakteristisch für den New-Orleans-Jazz ist außerdem die sogenannte Kollektivimprovisation, bei der alle Musiker gleichzeitig improvisieren.
Diese Form des Jazz wird von weißen Bands als Dixieland-Jazz aufgegriffen, bei dem glattere Melodien und reinere Harmonien gespielt werden.

Ab 1920 verlagert sich das Zentrum der Jazz-Spieler nach Chicago. Der Musikstil, der sich dort entwickelt, wird unter dem Namen Chicago-Jazz bekannt. Dieser ist für die Schüler und Studenten, die im Süden als Nachahmer des New-Orleans-Jazz zu den Instrumenten greifen, einfacher zu spielen: Im Chicago-Jazz wird nämlich auf Gegenstimmen verzichtet, und an die Stelle der Kollektivimprovisation tritt die Soloimprovisation.

Der Swing wird in den 1930er Jahren populär. Entstehungshintergrund ist die Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929, die die Musiker zwingt, sich zu Big Bands zusammen zu schließen. Diese Bands setzen sich klassischerweise aus 17 Musikern zusammen, eingeteilt in eine Gruppe von Melodieinstrumenten und eine Gruppe aus Rhythmusinstrumenten. Die unterschiedlichen Instrumente innerhalb der Melodiegruppe spielen aber immer gemeinsam, beispielsweise alle Saxofone. Große Popularität erlangt der Swing vor allem als Tanzmusik.

Aus Angst, der Jazz könnte sich zu weit von seiner ursprünglichen Form entfernen, entwickeln Musiker ab 1940 den Bebop als Gegenbewegung zum Swing. Kleinere Bands spielen nun Stücke, die aus einer Abfolge von Soloimprovisationen bestehen. Freie Schlagzeug-Rhythmen, komplexe Harmonien und Tempoverdopplungen tragen außerdem zum neuartigen Klang bei.

Aus diesem Musikstil entsteht um 1950 der Cool Jazz, für den wieder langsamere Tempi und lange Töne charakteristisch sind. So wird oft eine melancholische Atmosphäre kreiert. Wie der Bebop zeichnet er sich zudem durch eine kleine Besetzung der Bands aus.

Ab 1960 gibt es dann den sogenannten Free Jazz. Kollektivimprovisationen treten wieder in den Vordergrund, allerdings sind diese Improvisationen jetzt freier als jemals zuvor. Es kann sogar vorkommen, dass Musiker einer Band verschiedene Harmonien und Tonarten benutzen. Dieses Fehlen eines festgelegten Ablaufs führt dazu, dass der Free Jazz mit den üblichen Konventionen bricht.

Als moderne Form des Jazz wäre schließlich noch das Genre Jazz-Fusion zu nennen, das eine Kombination von Jazz mit anderen Stilrichtungen darstellt. Die wichtigsten Einflüsse kommen dabei aus der Rock- und Funkmusik. Analog zum Jazzrock, der sich in diesem Zusammenhang entwickelt, findet auch eine Annäherung der Rockmusiker an den Jazz statt (Rockjazz).

Die Geschichte des Jazz aber ist noch längst nicht zu Ende geschrieben, denn wie fast jeder Musikstil entwickelt sich der Jazz ständig weiter, und Jazzfestivals bieten eine wunderbare Möglichkeit, in dieser Hinsicht auf dem Laufenden zu bleiben. Hilfreich dabei ist zum Beispiel die Homepage www.jazzfestivals.de, die eine Liste mit aktuellen Festivals enthält.

Und wer auf all dieses nicht steht dem bleibt ja noch immer die Möglichkeit auf ein Fernstudium BWL.

Wie überlebt man auf Jazzfestivals?

Tipps und Tricks für das Lieblingsevent

Du bist ein erfahrener Jazzfestival-Besucher und kennst dich bestens aus in Sachen Planung und Vorbereitung? Dann weißt Du auch, dass eine gute „Vorarbeit“ dir eine Menge vermeidbaren Ärgers ersparen kann. Für die Neulinge unter Euch kommen hier ein paar Tipps, wie man sich die gute Laune auf Outdoor-Festivals erhalten kann:
jazz festival
1. Tickets
Am sinnvollsten ist es, die Tickets im Voraus zu erstehen: Entweder bestellst Du online, zum Beispiel bei eventim (Link zu www.eventim.de ), oder direkt bei einer Vorverkaufsstelle in deiner Nähe. Wenn man sich rechtzeitig um die Tickets kümmert, hat das den Vorteil, dass man keinen Ausverkauf zu fürchten braucht. Bei Veranstaltungen, für die solche Vorsicht unangebracht ist, empfiehlt sich trotzdem ein Vorab-Kauf, da Du auf diese Weise langes Anstehen in der Schlange vermeiden kannst. Außerdem sind Tickets an der Abendkasse oft teurer.

Dein Lieblingsevent ist schon ausverkauft bzw. Du konntest keine Tickets mehr erwerben? Keine Sorge, einige Möglichkeiten bleiben Dir noch: Besuche Internettauschbörsen wie Ebay, um nach Restkarten zu suchen. Ein höherer Preis muss aber oftmals dabei eingeplant werden. Häufig kaufen auch Musiksender oder –magazine Tickets für beliebte Konzerte und verlosen sie in Gewinnspielen – informiere dich! Als letzte Anlaufstelle kannst Du auf „Notverkäufe“ vor Ort hoffen.

2. Anreise
Die meisten Festival-Veranstalter geben Tipps für die beste Anreise. Auch über Parkmöglichkeiten vor Ort gilt es sich zu informieren. Für die Fahrt selbst solltest Du nach Möglichkeit etwas zusätzliche Zeit einplanen, da Du den Auftritt deiner Lieblingsmusiker ja wohl kaum wegen eines Staus verpassen willst!
Tipp: Viele moderne Navigationsgeräte berechnen die benötigte Fahrtzeit ziemlich genau und warnen außerdem vor möglichen Staus bzw. leiten dich um diese herum. Ansonsten hilft es auch, auf die aktuellen Staumeldungen im Radio zu achten!

3. Organisation
Je nach Größe des Festivals solltest Du zudem gewisse Vorüberlegungen treffen: Welche Künstler möchte ich auf jeden Fall sehen; auf welche kann ich möglicherweise verzichten? Wo tritt welcher Musiker auf?
So stellst Du sicher, dass während des Festivals nicht alles drunter und drüber geht und Du den Überblick behälst.

Willkommen auf Jazz-festival-checker.com

Ein Jazz Festival ist, wie jedes Festival, immer ein willkommener Anlass aus dem Alltag auszubrechen. Bekannt sind vorallem das North Sea Jazz Festival, das Copenhagen Jazz Festival und das Festival International de Jazz de Montréal (FIJM).

jazz master
//Deutsche Locations

Es gibt aber auch in Deutschland einige bekannte Konzerte. Dazu gehören Swinging Hannover, das Aalener Jazzfest oder das in Berlin. Gerade Berlin und Aalen gehören zu den bekanntesten in Deutschland und Europa. Aalen gehört sogar zu den fünf gröβten Festspielen Deutschlands und es werden für die alljährlichen Konzerte im November um die 13.000 Besucher erwartet. Das Berliner Jazzfest gibt es bereits seit 1964, damals noch unter anderem Namen, dafür schickte damals sogar Martin Luther King ein paar einleitende Worte, um die Bedeutung der Musik für das Civil Rights Movement zu betonen. Die ARD überträgt regelmäβig Teile der Konzerte.
in love with jazz
//Europa- und weltweite Veranstaltungen

Wie bereits erwähnt, gehören Montréal und Kopenhagen zu den international bedeutsamen Festivals, aber darüber hinaus gibt es noch einige weitere. So zum Beispiel das Jazz Jamboree in Warschau. Diese, schon seit 1958 stattfindende Veranstaltung hatte zu Zeiten des Kalten Krieges auch politisch eine groβe Bedeutung, da hier auch Künstler aus dem „kapitalistischen Westen“, also vor allem aus den Vereinigten Staaten auftreten konnten. Das North Sea Festival, das jedes Jahr in Rotterdam stattfindet und das von Montréal gehören heute zu den bedeutungsvollsten. Das von Montréal ist sogar das gröβte seiner Art auf der Welt. So erscheinen regelmäβig etwa 2 Millionen Besucher um die mehr als 650 Konzerte zu hören, die 2003 von mehr als 500 Musikgruppen gestaltet wurden. Für dieses Jazz-Festival wird dann sogar ein groβer Teil der Innenstadt abgesperrt, um den Jazz auch open-air genieβen zu können. Auβerdem ist ein Groβteil der Konzerte hier umsonst, es lohnt sich also die Festivals zu checken und – wenn möglich – ein solches Jazz Festival mal zu besuchen.

Ein Tipp auch mal DJ besuchen :)